Dieser Urlaub war ein reiner Erholungsurlaub am Sonnenstrand, weil es leider mit meinen geplanten Ausflügen nach Stara Zagora und Perperikon/Tatul nicht geklappt hat. Aber dies hoffe ich im September nachzuholen. Dennoch habe ich meinen Aufenthalt in Bulgarien sehr genossen.
Das sind Horst und ich
Das ist unser Hotel
Gelangweilt haben wir uns auch nicht. Gleich in der ersten Woche waren nacheinander verschiedene Gruppen bulgarischer Abiturienten im Hotel - jeweils Gruppen von 60 - 70 Leuten, die für Stimmung gesorgt haben. Sie waren jeweils für ca. drei Tage anwesend und hatten für den ersten Abend ein Unterhaltungsprogramm gebucht. Dieses konnten wir miterleben und kamen so in den Genuss ihrer Wettkämpfe (z.B. im Liegestütz eine Flasche Bier mit dem Strohhalm austrinken) und ihrer bulgarischen Musik.
Es waren fröhliche junge Leute, in keiner Weise agressiv, halt eben ein bisschen laut. In unseren Zimmern haben wir kaum etwas davon mitbekommen, aber andere Touristen fühlten sich doch erheblich gestört. Nun ja, die Jugendlichen haben eben auch nachts ihren Schlachtruf skandiert: "Edno, dwe, tri, tschettiri, pet, schest, sedem, ossem, dewet, desset, edinaisse, dwanaisse - wow!" Das sind die Zahlen von eins bis zwölf auf Bulgarisch, mit denen sie sich von jedem Schuljahr einzeln verabschiedet haben.
Im Hotel gab es einen Tischtennistisch, den man kostenlos benutzen konnte. Nach knapp dreißigjähriger Pause habe ich mich als ehemaliger Aktiver letztes Jahr im Sommer wieder an den Tisch gewagt und seitdem vielleicht 6 - 7mal gespielt. Im Rahmen der Animation gab es auch ein Tischtennisprogramm. Da bin ich gegen bulgarische Abiturienten, gegen die Animateure und gegen andere Touristen verschiedener Nationalität angetreten. Obwohl ich weitaus älter als fast alle meine Gegner war, habe ich mich nicht blamiert. Ich konnte wesentlich mehr Sätze gewinnen als ich verloren habe. Lediglich dem besten bulgarischen Abiturienten sowie einem ehemaligen Berliner Jugendmeister musste ich mich geschlagen geben.
Eine Tischtennispartnerin war eine sehr angenehme Dame aus England. Sie hatte meinen Tischtennisschläger gesehen und mich gefragt, ob ich gegen sie spielen wolle. Meine Herren, war diese Frau noch fit! In der Heimat spielt sie regelmäßig Tennis und Tischtennis und außerdem reitet sie. Von ihrer Kondition kann ich nur träumen!
Margaret und ich
Mit Margaret und ihrem Begleiter
Mit Margrets Sohn
Rechts auf dem Bild sehen Sie Peni, eine besonders liebenswürdige Kellnerin
Mit Peter und Didi habe ich einen Ausflug nach Goritsa unternommen. Dieses kleine Dorf befindet sich am Fuße der Ausläufer des Balkangebirges, ungefähr 20 Kilometer vom Sonnenstrand und 30 Kilometer von Burgas entfernt. Es erfreut sich als Sommer- beziehungsweise als ständiger Wohnsitz vor allem bei Engländern aber auch bei Deutschen großer Beliebtheit.
Peter (links) und Didi
Mit unserem Auto vor der Kneipe
Dorfansicht, im Vordergrund ein "liegender Polizist"
Dorfansicht
Wir hatten All inclusive gebucht, und das verleitet doch sehr stark dazu, sich überwiegend im Hotel aufzuhalten. Wir waren aber auch mit allem rundum zufrieden. Die Zimmer, das Essen und die Getränke waren sehr gut. Unser Verhältnis zum Personal war wie fast immer phantastisch.
Im Gespräch mit dem Manager und dem Küchenchef
Peni
Peni und Dotschka
Christina und Dotschka
Toni
Desi
Zusammen mit Kristina
Zusammen mit Krassimira und Kristina
Angel und Dotschka
Emilia
Milena
Pepi und Yoyo
Bulgarischer Themenabend
Alexander
Hristo und Svetlo
Ani
Natürlich habe ich mich wieder mit Freunden und Bekannten getroffen. Ein Bulgarienurlaub, ohne Snescha und Kristo zu sehen, ist für mich undenkbar. Und Rilafan und Nico habe ich auch gesehen. Und bei Dida und Kremena bin ich auch gewesen. Zweimal sogar habe ich Moira und Allen getroffen. Unverhofft waren die Begegnungen mit Veni und dem Eigentümer des Hotels Mercury samt Enkel und Vater. Und mit Milena und Benno habe ich auch ein paar Bier getrunken. Im Pamporovo war ich zweimal mit Alois und Sigrid zusammen.