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Am Mittwoch, dem 25. April 2007,  sprach der Kirchenhistoriker  Herr Professor Hans-Dieter Döpmann (Berlin) im Neuen Rathaus in Leipzig zum Thema "Kirche in Bulgarien". Er gab vor gut 30 Gästen einen Einblick in Geschichte und Gegenwart der Bulgarischen Orthodoxen Kirche und anderer Glaubensgemeinschaften in dem neuen Mitgliedsland der EU. Mehr hierüber erfahren Sie in unserem Mitteilungsblatt 2007 Nr.2.


Unser Geschäftsführer Dr. Dietmar Endler begrüßt die Anwesenden



Der Kirchenhistoriker Prof. Döpmann aus Berlin







Mehr als 40 Gäste besuchten unsere Veranstaltung anlässlich des "Tages der bulgarischen Bildung und Kultur und des slawischen Schrifttums".







Die Mitbegründerin des Europahauses, Frau Dr. Grażyna-Maria Peter, begrüßt die Anwesenden




Die Präsidentin der DBG Leipzig, Frau Genka Lapön, referierte über Wirtschaftszahlen in Bulgarien






Der Künstler Boiko Bojcev spielte für uns den bulgarischen Dudelsack





Dr. Dietmar Endler (DBG Leipzig) stellte uns Neuerscheinungen der bulgarischen Literatur vor.




Manfred Böttcher (DBG Leipzig) zeigte touristische Impressionen aus Bulgarien


Und zum Schluss präsentierte Herr Bossev von der DBG Dresden bulgarische Weine (natürlich mit Verkostung):






Diese interessante und gelungene Veranstaltung macht Appetit auf mehr!

Einen Bericht hierüber finden Sie auch in unserem Mitteilungsblatt 2007 Nr. 2




Auch diese Veranstaltung fand wieder im Europahaus in Leipzig statt. Unsere Gesellschaft beteiligte sich an den Interkulturellen Wochen (17. September bis 3. Oktober 2007) in Leipzig. In Zusammenarbeit mit dem Europa-Haus Leipzig e.V. stellten wir zwei Projekte vor.

1. Projekt: "Das multimediale Lehrwerk 'Bulgarisch für Ausländer' als Ergebnis eines europäischen Lingua-II-Programms"  (Dr. Uwe Büttner, Universität Leipzig)

2. Projekt: "Erfahrungen aus der Technischen Zusammenarbeit mit Bulgarien im Agrarsektor" (Marie und Dieter Künstling, IAK Agrar Consulting GmbH)



Begrüßung durch Frau Anja Peter vom Europa-Haus



Begrüßung durch unsere Präsidentin Frau Genka Lapön



Gut 30 Gäste fanden den Weg zu uns.



Dr. Uwe Büttner





Marie und Dieter Künstling




Zum Abschluss gab es Präsente für die Referenten:








Mehr über diese Veranstaltung erfahren Sie in unserem Mitteilungsblatt Nr.3/2007.




Dr. Norbert Randow


Vor leider nur 11 Zuhörern referierte Dr. Norbert Randow im Neuen Rathaus zu Leipzig darüber, wie eine Übersetzung entsteht. Außerdem las er aus den Werken des bulgarischen Schriftstellers Dejan Enev. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion über verschiedene Aspekte der Übersetzungswissenschaft und Dr. Randow hatte die Gelegenheit, einige Fragen beantworten. Ganz nebenbei nutzte ein Teilnehmer die geballte anwesende bulgaristische Kompetenz um eine Frage zur Zählform der bulgarischen Sprache zu klären.  

Einen ausführlichen Bericht erhalten Sie in unserem im nächsten Jahr erscheinenden Mitteilungsblatt Nr.1/2008.




In unserer letzten Veranstaltung für dieses Jahr referierte Dr. Hans-Joachim Fiedler vor 16 Gästen über Die Entstehung und die Verbreitung der Alphabete.  Er schlug einen Bogen von den Hieroglyphen Ägyptens bis hin zum lateinischen Alphabet. Von besonderem Interesse war für uns natürlich die Entwicklung des glagolitischen und des kyrillischen Alphabetes sowie die kulturhistorischen Leistungen von Kyrill und Method.

Einen ausführlichen Bericht über diese Veranstaltung erhalten Sie in unserem im nächsten Jahr erscheinenden Mitteilungsblatt Nr.1/2008.



Unsere erste Veranstaltung in diesem Jahr war ein voller Erfolg. Vor gut 30 Gästen referierte Dr. Ulrich Ermann vom Leibniz-Institut für Länderkunde über das Thema "Forschen über Wirtschaft und Gesellschaft im modernen Bulgarien. Ergebnisse und Erlebnisse".


Dr. Ulrich Ermann


Der Referent gab zunächst einen Überblick über seine angewandte Methodik und sprach dann sehr freimütig über seine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke in Bulgarien. Besonders die Diskrepanz zwischen der von den Medien berichteten Wirtschaftsdynamik und dem tatsächlichen niedrigen Lebensstandard sei ihm aufgefallen, erklärte Dr. Ermann.

In der anschließenden lebhaften und auch kontroversen Diskussion ging es nicht nur um unterschiedliche Wertvorstellungen hinsichtlich solider staatlicher Haushaltsführung und Wirtschaftssysteme ("Turbokapitalismus"), sondern auch um die Bedeutung von Grundlagenforschung an sich.

Mehr über diese hochinteressante Veranstaltung erfahren Sie in unserem  Mitteilungsblatt  2008 Nr.2.




Diese Veranstaltung fand anlässlich des 24. Mai, des Tages des slawischen Schrifttums und der bulgarischen Kultur,  in der Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig statt.

Zuerst besichtigten wir die Ausstellung "Alpha 2000 - Europas Zukunft". Für uns waren besonders die Werke des Bulgaren Kamen Stoyanv interessant.  

Anschließend lasen Mitglieder und Gäste unserer Gesellschaft aus neuesten Übersetzungen bulgarischer Litaratur vor.  




























Sie werden vermutlich für die nächste Veranstaltung gebucht

Siehe auch unseren Bericht im Mitteilungsblatt 2008 Nr.3.



Diese Veranstaltung fand erneut im Europa-Haus Leipzig statt und war wiederum gut besucht. Die Journalistin Inge Bell sprach zum Thema "Verkauft, versklavt, zum Sex gezwungen – Wer hilft Bulgariens jungen Mädchen aus der Zwangsprostitution? Projekte gegen Frauenhandel und Prostitution in Bulgarien."

Frau Bell verbindet investigativen Journalismus mit persönlichem (auch finanziellem) Engagement. Sie schilderte einige der mit ihrer Hilfe durchgeführten Projekte. Ihr Vortrag berührte das Publikum zutiefst.




Einen ausführlichen Bericht über diese Veranstaltung können Sie in unserem  Mitteilungsblatt  Nr. 4/2008 lesen.




Und wieder stand unsere Veranstaltung im Europa-Haus unter einem guten Stern. Vor etwa 40 Gästen las Georgi Gospodinov aus seinen Werken auf Bulgarisch. Die deutschen Übersetzungen wurden von Uta Sander, Svetlana Pankau und Marie Künstling vorgetragen.

Es handelte sich um interessante Texte, die die Neugierde anfachten und Lust auf mehr weckten. Nach etwa 15 Minuten sprang der Funken auf das Publikum über und es wurde eine sehr gute Veranstaltung. Besondere Heuterkeit erweckte die Geschichte über die Fliege, die einen Vergleich zwischen deutschen und balkanesischen Toiletten zog.

Mehr über diese Veranstaltung erfahren Sie  in unserem  Mitteilungsblatt Nr.4/2008 lesen.



Georgi Gospodinov (Mitte)





Sehenswürdigkeiten in den Rhodopen - auf den Spuren von Orpheus und Alexander dem Großen


Vor etwa 40 Gästen hielt Herr Frank Roloff von der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft in Darmstadt im Europa-Haus Leipzig  einen begeisternden Bildervortrag über historische Sehenswürdigkeiten und Naturwunder in den Rhodopen. Frank Roloff hat von 1983 bis 1988 in Sofia studiert und ist jetzt in Darmstadt beruflich tätig. Mit seiner Familie und seinen bulgarischen Freunden unternimmt er regelmäßig Reisen in Bulgarien abseits der normalen Touristenpfade. Über diese Unternehmungen berichtet er auf seiner Homepage mit vielen Bildern. Es lohnt sich echt, dort reinzuklicken!

http://www.rollo-at-bg.de/



Frank Roloff


Die Höhepunkte der Veranstaltung waren zweifellos die Bilder von den Ausgrabungen in Perperikon und der Grabanlage in  Tatul.

Ob  Perperikon 8 000 oder „nur“ 6 000 Jahren  alt ist, darüber streiten die Gelehrten. Erwähnt wird sie jedenfalls schon von dem Griechen Herodot, dem „Vater der Geschichtsschreibung“. Im Altertum war das  Orakel von Perperikon von der Bedeutung her vergleichbar mit dem Orakel von Delphi. Selbst Alexander der Große ließ sich hier vor Beginn seines Feldzuges die Zukunft weissagen. Die Stadt war bis ins Mittelalter hinein bewohnt, bevor sie Anfang des 14. Jahrhunderts von den Osmanen zerstört wurde und dann für Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. Erst 2000/2001 wurde mit den Ausgrabungen begonnen.                                                                                         Nur etwa 30 Kilometer von Perperikon entfernt liegt Tatul. Hier befindet sich der Überlieferung zufolge das symbolische Grab von Orpheus, dem legendären Sänger der Antike.                          

Etwas weniger spektakulär, aber auch sehr interessant und schon allein einen Ausflug wert waren die Aufnahmen der  "Steinernen Pilze", einem Naturwunder auf der Strecke zwischen Kardjali nach Haskovo, der Teufelsbrücke,  dem Geysir bei Sapareva Banja und den Tschudnite Mostowe, den Wunderbaren Brücken.

Alles in allem war es ein phantastischer Vortrag, wobei neben den gelungenen Aufnahmen auch das enorme Hintergrundwissen von Herrn Roloff beeindruckte. Mehr hierüber in unserem Mitteilungsblatt 4/2008.

Fazit: Wer jetzt nicht in die Rhodopen fährt, ist selber schuld!




Anlass dieses Besuches war die vorzüglich gestaltete und an Exponaten reichhaltige Sonderausstellung „Meyers Universum – zum 150. Geburtstag des Leipziger Verlegers und Geographen Hans Meyer“, die uns ein Bild dieser vielseitigen und wichtigen, als Kolonialpolitiker freilich mehr schillernden Leipziger Persönlichkeit vermittelte. Wir erfuhren zugleich Wissenswertes über den verdienstvollen Großvater Joseph Meyer (1796-1856), der in Gotha das Bibliographische Institut und das „Große Meyer’sche Conversationslexikon“ begründet hatte, und über den Vater Herrmann Julius Meyer (1826-1909), der 1874 den Verlag nach Leipzig brachte und der mit den sozial erschwinglichen Wohnungen in den „Meyer’schen Häusern“ im Bewusstsein vieler Leipziger lebendig geblieben ist. 

Museumsdirektor Dr. Rudolf Schlatter begrüßte uns persönlich. Da er auch als Vorsitzender des "Vereins der Schweizer in Leipzig" fungiert, entspann sich auch ein Gespräche von Verein zu Verein. Gemeiname Veranstaltungen wurden hierbei ins Auge gefasst.  


Dr. Schlatter


















Einen ausführlichen Bericht über diesen Besuch können Sie in unserem MB2009 Nr.1 lesen.





Offensichtlich sind die Mitglieder unserer Gesellschaft mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden. Jedenfalls wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig wieder gewählt. Genka Lapön als Präsidentin, Tristan Lang als Vizepräsident mit dem besonderen Aufgabenbereich „Region Halle“, Dr. Dietmar Endler als Geschäftsführer, Ralf Engelbrecht als Schatzmeister sowie Veronika Schöneberg, Rolf Pankrath und Manfred Böttcher als Beisitzer werden die nächsten beiden Jahre das operative Geschäft der Gesellschaft fortführen.

Diese Jahresmitgliederversammlungen sind Pflichtveranstaltungen, ohne deren Durchführung wir unsere Gemeinnützigkeit verlieren würden. Wenn sie auch der Natur nach eher trocken und vielleicht nicht ganz so kurzweilig sind, so war es doch erfreulich, mit welchem Ernst und Engagement  alle Beteiligten bei der Sache waren. Seien es die Finanzprüfer, die Wahlleiter, die „hauptamtlich“ Vortragenden oder auch einfach nur die Diskussionsteilnehmer, alle waren voll dabei.

Überhaupt lebt unsere Gesellschaft von dem persönlichen und finanziellen Engagement unserer Mitglieder. Ohne dieses ginge gar nichts. Deswegen vielen Dank an alle, die die Deutsch-Bulgarisch Gesellschaft unterstützen. Gerade weil wir als kleine Gesellschaft mit relativ geringen Beiträgen aus finanziellen Gründen sehr viel durch eigene unbezahlte Arbeit realisieren müssen, ein Appell an unsere Freunde: Wenn Sie vielleicht auch noch nicht Mitglied werden und regelmäßig Beiträge zahlen wollen, auch eine Spende würde uns unsere Arbeit erleichtern!     

Wenn Prof. Schäfer auf der Versammlung feststellt, dass es heute keine Frage mehr sei, ob es überhaupt noch Sinn mache, unsere Gesellschaft fortzuführen, dann wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 

Einen ausführlichen Bericht  über unsere Versammlung können Sie in unserem Mitteilungsblatt
Nr.2/2009 lesen.



Am 3. Juni 2009 besuchten Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft die Toshina Art Galerie in der Tschaikowskistraße 21, die von Iveta Cholakova und Nico Mateew am 1. August 2008 eröffnet worden war. Einen ausführlichen Beicht finden Sie in unserem Mitteilungsblatt Nr. 3/2009.



Am 23.9. berichteten Caroline Kieke und Thielko Grieß vom Uni-Radio mephisto 97,6 unserer Gesellschaft über ihre Erfahrungen in Bulgarien. Anlässlich des 5. Jahrestages der EU-Erweiterung nach Osten und der gut zweijährigen Mitgliedschaft von Bulgarien und Rumänien in der EU trampten Zweierteams des Senders durch die "Neuen Länder". Die Erfahrungen des Teams Bulgarien können Sie auch hier nachlesen. In unserem  Mitteilunsgblatt 2009 Nr. 4  berichten wir ausführlich über die Veranstaltung.  Hier ein paar Bilder:


Caroline Kieke und Thielko Grieß











In unserer letzten Veranstaltung für dieses Jahr referierte Herr Christian Schmigiel vom Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. vor über 30 Zuhörern über das Thema

"Sozialräumlicher Wandel in Stadtregionen des mittleren und
östlichen Europas. Neue Formen des geschlossenen und bewachten Wohnens in Sofia."

 
Anschließend gab es eine lebhafte Diskussion.

Auch diese Veranstaltung erfolgte in gewohnt guter Zusammenarbeit mit dem Europa-Haus Leipzig e. V. und der EU-Informationsstelle Europe Direct.

Mehr über diese Veranstaltung erfahren Sie in unserem  Mitteilungsblatt 2010 Nr.1. Hier ein paar Bilder:


Der Geschäftsführer unserer Gesellschaft, Herr Dr. Dietmar Endler, eröffnete die Veranstaltung



Der Referent, Herr Christian Schmigiel







Die Veranstaltung war gut besucht
















Vor fast 30 Zuhörern sprach Vereinsmitglied Prof. Dr. Hilmar Walter, Ordinarius für Bulgaristik an der Alma Mater Lipsiensis von 1975 bis 1992, am 13. April 2010 vor unserer Gesellschaft zum Thema „Die Sprachentwicklung in Bulgarien heute – Tendenzen, Fragen, Perspektiven“. Der Anfang der bulgarischen Sprache, ihre Entwicklung unter verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Bedingungen und Ausblicke auf zukünftige mögliche Entwicklungen wurden vom Referenten thematisiert.

Einen ausführlichen Bericht können Sie demnächst in unserem neuen Mitteilungsblatt lesen. Vorab ein paar Bilder, die von unseren Mitgliedern Sarko Bonew und Marie Künstling zur Verfügung gestellt wurden. 


Dr. Endler (links) und Prof. Dr. Walter

















Lesung Roumen M. Evert

Am 26. Mai 2010 fand im Veranstaltungsraum im Dachgeschoss der Villa Davignon in der Friedrich-Ebert-Straße die Lesung mit dem Autor Roumen M. Evert zu seinem Roman „Die Immigrantin“ (Mitteilungsblatt 4/2009) statt.

Der Autor las Passagen aus seinem Roman, die das Leben der Hauptfigur sowohl in der bulgarischen Heimat als auch in Wien beispielhaft widerspiegeln.

In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass biografische Bezüge zum Leben seiner Ehefrau wie auch zu anderen Personen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis existieren.

Zum Abschluss der Lesung informierte der Autor über seine nächsten Projekte – die Betreuung einer Buchserie aus der zeitgenössischen bulgarischen Literatur, erweitert um wichtige Vertreter anderer Balkanstaaten, sowie die Fertigstellung eines neuen Romans, welcher sich mit dem weiteren Schicksal einer der Ro-manfiguren aus „Die Immigrantin“ auseinandersetzt. 

 Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserem Mitteilungsblatt 3/2010.


 




Dr. Frank Pobell las für uns aus seinem Buch Begegnungen im Piringebirge.
Darin schildert er seine Erlebnisse beim Bau eines Ferienhauses und beschreibt seine Begegnungen mit den Bewohnern des Dorfes Roshen, darunter einigen Originalen.

Einen ausführlichen Bericht können Sie in unserem nächsten Mitteilungsblatt 2010-3 lesen. Vorab ein paar Aufnahmen:


Sonja und Dr. Frank Pobell vor Beginn der Veranstaltung



Unsere Präsidentin, Frau Genka Lapön, eröffnet die Veranstaltung











Diese Veranstaltung erfolgte im Rahmen der Interkulturellen Wochen Leipzig 2010. Der Referent schilderte vor zahlreichen Mitgliedern unserer Gesellschaft die kritische Situation bulgarische Kinderheime. Er ist freier Südosteuropa-Korrespondent für die ARD und Vorsitzender des Vereins zur Förderung Bulgarischer Kinderheime e. V.

Mirko Schwanitz engagiert sich mit sehr viel persönlichem Einsatz für eine Verbesserung der Situation der bulgarischen Heimkinder. In seinem emotional sehr anrührenden Vortrag ging er nicht nur auf die Vergangenheit und Gegenwart ein, sondern gab auch einen Ausblick auf Planungen in der Zukunft. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserem Mitteilungsblatt 2010-4.



Im Rahmen des Literarischen Herbstes 2010 stellten der Dittrich Verlag und CULTURCON medien, beide Berlin, am 17.Oktober im Haus des Buches vier Romane aus der zeitgenössischen bulgarischen Literatur vor.

Nach persönlichen Worten lasen die Autoren und Nicole Paskow einige Zeilen in der Originalsprache. Der Hörbuchsprecher Max Volkert Martens trug gut ausgewählte Passagen aus den Übersetzungen vor.

Die vorgestellten Bücher sind der Auftakt zur Buchreihe editionBalkan, 2011 werden vier weitere bulgarische und drei serbische Autoren folgen; schrittweise werden weitere anspruchsvolle unterhaltsame Bücher aus allen südosteuropäischen Literaturen übersetzt werden.


Dieses Bild wurde von Familie Lapön zur Verfügung gestellt


Die folgenden Bilder stammen von Familie Künstling












Dieses Bild wurde von Frau Nedyalka Evert zur Verfügung gestellt


Mehr über diese Veranstaltung können Sie in unserem Mitteilungsblatt 2010-4 lesen.



Zusammen mit dem „Club der Schweizer in Leipzig“ empfingen wir das Weinland Bulgarien in der Villa Davignon. Die Spezialistin für Bulgarische Weine, Frau Monika Shavgurjan vom Weinkontor Döbeln, stellte uns sechs verschiedene Weine gehobener Qualität aus mehreren Anbaugebieten Bulgariens vor. Ihre Präsentation ergänzte sie mit mannigfaltigen Informationen und Bildern. Auch Zitate  bekannter Weinliebhaber wie Wilhelm Busch fehlten nicht.  Unsere Schweizer Freunde sorgten mit ihrem berühmten Käse für die feste Nahrung. Eine gelungene Veranstaltung in vorweihnachtlicher Atmosphäre!














An diesem Datum fand unsere turnusmäßige Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen statt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.



Unsere erste Veranstaltung nach der Jahreshauptversammlung war ein voller Erfolg! Mit 25 Gästen war der Versammlungsraum im Europahaus Leipzig e.V. gut gefüllt. Unsere traditionell gute Zusammenarbeit mit dem Europahaus scheint auch in dessen neuen Räumen in der Handwerkerpassage, Markt 10, unter einem guten Stern zu stehen.

Der freie Autor und Journalist Thomas Magosch, zur Zeit Berlin, las aus seinem Buch "Das gebrauchte Zepter am goldenen Sandstrand". Hierin berichtet er über Erlebnisse seines fünfjährigen Aufenthaltes in Bulgarien. Seine schlaglichtartigen Erzählungen vermitteln Begegnungen und Einsichten, die einem "normalen" Bulgarienurlauber meistens verwehrt bleiben.

Zwischen den einzelnen Kapiteln und am Ende der Lesung entspannen sich rege Diskussionen über die Situation im Bulgarien von heute. Nach einer Vorschau auf die nächsten Vorhaben des Europahauses und unserer Gesellschaft klang die gelungene Veranstaltung aus.



Ergänzend zu meiner Renzension im Mitteilungsblatt 2010 Nr.1 möchte ich hervorheben, dass das Buch nicht zuletzt dadurch gewinnt, dass der Autor seine Interviewpartner über weite Strecken selbst zu Wort kommen lässt, seine Meinung zwar äußert, aber nicht aufdrängt. Meint Fazit bleibt: Ein lesenswertes Buch für Bulgarienkenner und solche, die es werden wollen, und alle, die mehr über das "richtige" Bulgarien abseits der Tourismushochburgen erfahren wollen. 

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung können Sie in unserem  Mitteilungsblatt 2011 Nr.2  lesen. Vorab ein paar Bilder:


Unsere Präsidentin, Frau Genka Lapön, eröffnet die Veranstaltung



Frau Katja Trescher vom Europahaus begrüßt die Gäste



Thomas Magosch in Aktion









Katja Trescher und Dorothea Mladenova (rechts) vom Europahaus bedanken sich bei den Gästen



Frau Lapön gratuliert im Namen des Vorstandes unserem Geschäftsführer Dr. Dietmar Endler zu dessen 75. Geburtstag



Am 24. Mai, der bulgarische Feiertag des Bildungswesens, der Kultur und des slawischen Schrifttums, hatten das  Europa-Haus Leipzig, der StudentInnenRat der Universität Leipzig als Organisator der Internationalen studentischen Woche und die Deutsch-Bulgarische Gesellschaft ein festliches Konzert mit Werken bulgarischer Komponisten in der Alten Handelsbörse organisiert. Mehr als hundert Gäste, darunter zahlreiche Studenten, kamen in den Genuss der „Bulgarische Stimmen“ – ein so betiteltes Konzert der Künstler Adriana Mladenova (Klavier) und Florian Mayer (Violine).

Einen ausführlichen Bericht über diese gelungene Veranstaltung können Sie in unserem Mitteilungsblatt 2011 Nr.2 lesen. Vorab ein paar Fotos, zur Verfügung gestellt von Michael Zlaw/Veronika Schöneberg und Gudrun Franke:








































Der bulgarische Künstler Stefan Stefanow aus Weliko Tarnowo stellt im Rathaussaal Wiederitzsch aus. Wie bereits vor fünf Jahren macht er hier erneut Station: …weiter unterwegs heißt diese Exposition mit 33 Arbeiten – Ölbilder, Linol- und Holzschnitte, Zeichnungen. Im Titelbild Rosinante (Kohle, Pastell) steht das traurige, klapprige Pferd des Don Quichotte vor jener Windmühle, deren Flügel der Held aus Cervantes´ Roman für bedrohliche Riesen gehalten und attackiert hatte; von Don Quichotte indes und Sancho Pansa auf dem Bild keine Spur. Der Künstler begreift sich in seiner Profession selbstironisch ein wenig als Don Quichotte, in seine Sicht auf das Leben drängen sich resignative Züge. Seine Bilder sind leise, nachdenklich, die Farben – gedeckt, weich, zurückhaltend, die Sujets – unaufgeregt, sie gehen freundlich auf den Betrachter zu.

Einen ausführlichen Bericht können Sie in unserem nächsten Mitteilungsblatt lesen. Vorab ein paar Fotos, die uns von Bernd Görne zur Verfügung gestellt worden sind.

Foto Bernd Görne


Foto Bernd Görne

Foto Bernd Görne


Foto Bernd Görne


Foto Bernd Görne


Foto Bernd Görne


Foto Bernd Görne




Professorin Dr. Emilia Staitscheva sprach vor etwa 40 Zuhörern zum Thema „Ich bin Bulgarien aus mehr als einem Grunde dankbar…“ – Bulgarien in den autobiografischen Schriften von Elias Canetti (1905-1994). Zwischendurch trug Frau Uta Sander aus Canettis Werken vor. Ein Video junger Filmemacher, das anstelle eines Antwortbriefes an Canetti ging, sowie die abschließende Diskussion beendeten die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Europa-Haus Leipzig e. V. und der Südosteuropa-Gesellschaft durchgeführt wurde.

Mehr erfahren Sie in unserem nächsten
Mitteilungsblatt 2011-3. Hier ein paar Bilder:










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